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by atikon
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Ärztenews

Einheitlicher Beitragssatz für Krankenkassen ab 2009

Bundeskabinett setzt nach langen Diskussionen den einheitlichen Beitragssatz für die Krankenkassen endgültig auf 15,5 % fest ...mehr

Neue Organisationsformen ärztlicher Betätigung

Finanzverwaltung äußert sich verbindlich zur steuerlichen Behandlung neuer Organisationsformen sowie zur Abgrenzung der freiberuflichen von der gewerblichen Tätigkeit ...mehr

Notfallkoffer

Der Notfallkoffer eines Arztes als geringwertiges Wirtschaftsgut ...mehr

Kapitalanlagen eines Arztes über seine Praxis

Einordnung von Wertpapieren eines selbständig tätigen Arztes als Betriebsvermögen ...mehr

Gesundheitskarte: Einführung erneut verschoben

Gesundheitskarte: Die elektronische Gesundheitskarte kurz eGK ist zum Jahresende 2008 wieder einmal negativ in die Schlagzeilen gelangt. Bereits in der Vergangenheit wurde die Zielvorgabe der Gesundheitsreform, die Karte 2006 einzuführen, schrittweise auf spätere Termine verlegt. Nun soll die neue Karte frühestens Anfang 2009 herauskommen.

Umstrittene Datenspeicherung: Zunächst sollen auf der Gesundheitskarte nur administrative Daten erfasst werden, wie das Geburtsdatum, die Krankenkasse und der Zuzahlungsstatus des Versicherten. In naher Zukunft ist dann aber auch die Speicherung persönlicher Gesundheitsangaben geplant, letzteres mit Zustimmung des Karteninhabers. Speicherbare persönliche Gesundheitsdaten können u.a. Informationen über eingenommene Arzneien, Allergien oder chronische Erkrankungen sein. Die Daten sollen auf einem zentralen Server gespeichert und von der Betriebsorganisation Gematik GmbH verwaltet werden. Nur der Patient selbst sowie Ärzte, Apotheker und sonstige Angehörige eines Heilberufsausweises sollen Zugang zu diesen Akten bekommen. Datenschützer bezweifeln aber die technische Sicherheit der zentralen Datenspeicher – ähnlich wie im Fall der Jobkarte „ELENA“ - und warnen vor einer „Zweiklassenmedizin“. Befürchtet wird u.a. der Ausschluss oder Diskriminierung chronisch Kranker von Versicherern und anderen Leistungsträgern.

Stand: 13. November 2008

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